Plansche Singerstraße

Nach Neugestaltung der Plansche verwandelt sich das Umfeld in eine Marslandschaft, angelehnt an die Mondstation von Baldur Schönfelder aus den 60er Jahren.

Siegerentwurf vom Landschaftsarchitekturbüro Levin Monsigny Landschaftsarchitekten 2019

Das gesamte Gebiet KMA II wurde als eine Einheit entworfen. Neben dem herausragenden Städtebau und gehören dazu auch die wohnungsnahen Frei- und Grünflächen. In der sommerlichen Großstadthitze haben die für die 50er und 60er Jahre typischen Kinderplanschen das Wohnumfeld aufgewertet haben. Die Planschen sind organisch geformte, mit farbigen Betonplatten befestigte Wasserrückhaltebecken. Im Gebiet wurden zwei Planschen geplant, die noch heute Spielbereiche mit überörtlicher Bedeutung sind und wichtige Identifikationsorte für die Anwohner darstellen.

Die Plansche Singerstraße im Süden der KMA befindet sich derzeit in einem sehr schlechten technischen Zustand: die Plansche wird nur noch sporadisch für wenige Wochen im Jahr in Betrieb genommen und dabei nicht mehr wie früher üblich mit stehendem Wasser gefüllt. 

Sie wird daher mit Hilfe der Städtebaufördermittel aus dem Programm erneuert werden. Ziel war es, sie in ihrer ursprünglichen Nutzung als eine Plansche zu erhalten. Neben dem Objekt der Plansche selbst, soll auch die angrenzende Grün-, Bewegungs- und Spielfläche so erneuert werden, dass sie generationenübergreifend nutzbar wird. Demnach sollte die Freifläche sowohl Räume für Ruhe und Erholung, als auch für Bewegung und Spiel bieten.

Im Rahmen eines zweistufigen Beteiligungsprozess wurde Anfang des Jahres 2019 das Büro Levin & Monsigny für Neugestaltung der Plansche und der umgebenden Freiflächen ausgewählt. Unter Downloads finden Sie Protokolle der Veranstaltung. Das Projekt ist weit fortgeschritten. Geplant ist der Baubeginn im Herbst 2021. Baufertigstellung ist dann voraussichtlich Mitte 2022.

 

Zustand der Plansche (2019)

Plansche in Betrieb